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Der Fluss im Mittelpunkt

 

Die Donau steht im Zentrum der Landesgartenschau 2014 - sowohl als Lebens- und Naturraum als auch als verbindendes Element zwischen den Kulturen.


Das Image der Donau mit Gärten, Farbigkeit, Dynamik und Lebensfreude anzureichern und zu kommunizieren, ist die zukunftsweisende Chance der Deggendorfer Schau - die den Fluss dann auch plakativ im Namen trägt.

 

 

Wo die Gartenschau ihre Pforten öffnet

Der Haupteingang für Besucher, die mit dem Auto zur Landesgartenschau kommen, befindet sich auf der Ackerloh.

Besucher der Landesgartenschau, die aus Stadtrichtung kommen, nutzen den Eingang an der Stadthalle. Dort genießen sie zum Auftakt des Erlebnisses eine außergewöhnliche Blumenschau.

Der dritte Eingang befindet sich auf der rechten Donauseite mit dem Schwerpunkt Gartenbau, Landwirtschaft und Ökologie. Eine Verbindung zum Ausstellungsareal links der Donau schafft die neue Fußgängerbrücke.

 

Schwerpunkte sind:

  • der umgestaltete Stadthallenpark mit Blumenschauhalle, Teich, Stauden und Zwiebelpflanzungen
  • die Deichgärten mit Wasserspiel, Aussichtsplattform und Donauspiel
  • eine kilometerlange Sichtachse aus der Stadt in die Landschaft
  • der Donaupark mit neu gestalteten Plätzen am Bogenbach, Spiel und Sport
  • ein Ausstellungszentrum für Gartenbau, Landwirtschaft und Ökologie auf der rechten Donauseite
  • eine 450 m lange Brücke über die Donau mit Blick auf Fluss und Insel
     

Motto / Leitidee

Resultierend aus der Leitidee wurde folgender Name für die Landesgartenschau 2014 in Deggendorf entwickelt: Donau-Gartenschau

 

 

Workshopreihe:

Um ein passendes Motto und Erscheinungsbild für die Landesgartenschau 2014 in Deggendorf zu finden, hat das Planungsbüro Atelier und Friends eine dreiteilige Workshopreihe veranstaltet. Gemeinsam mit Vertretern der Stadtverwaltung, der Wirtschaft, des Tourismus und der Medien sowie Funktionären aus Vereinen, Verbänden und Organisationen wurden mittels kreativer und systemischer Methoden Zielsetzungen für das Großprojekt zusammengetragen. Dabei legten die Workshop-Teilnehmer ein besonderes Augenmerk auf Themenfelder wie „Donau", „Brückenschlag", „Bayerischer Wald", „Erlebnis", „Imagegewinn", „Nachhaltigkeit", „Gärten und Landschaft", „Kunst und Kultur", „Stimmung", „Identität", „Regionalentwicklung" und „Bildung".


Die in den Workshops erarbeiteten Themenfelder bildeten für das Team von Atelier und Friends die inhaltliche Basis für die Entwicklung von Leitidee, Motto und Erscheinungsbild zur Landesgartenschau Deggendorf 2014.

Fröhlich bunt präsentiert sich das Logo zur Landesgartenschau 2014: Der Schriftzug ist gegliedert in die drei Themen Donau, Garten und Schau (Stadt / Aktivität). Leuchtende Farben untermauern die inhaltliche Trilogie: Blau steht für die Donau / das Wasser, Grün für die Landschaft / Natur und Rot für die Stadt Deggendorf und deren Lebendigkeit.
Das über den Schriftzug gestellte Signet ist das Ergebnis aus dem Spiel der drei Farben Blau, Grün und Rot. In seiner dynamischen Formgebung ist es einem Brückenschlag angepasst und nimmt ferner Bezug auf die Topographie der Stadt und die Hügellandschaft des Bayerischen Waldes. Sympathie und Erlebnis verleiht dem Signet das bunte Farbenspektrum mit aufgesetzter Sonne. Mag es bisweilen an die menschliche Form eines Wasserspringers erinnern, so steht das Signet vielmehr synonym für die Vielfältigkeit der Stadt Deggendorf und ihr erlebnisreiches Angebot.

 

 

Die Boje als Leitobjekt

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Angelehnt an die Leitidee der Donaugartenschau, in deren Zentrum die Donau steht, bilden Bojen das Leitobjekt. In mannigfaltiger Ausprägung ziehen sie sich als stetig wiederkehrende gestalterische Elemente durch die Ausstellung und die Stadt.

So kann eine einzelne, überdimensional große Boje als Landmark an der Donau bereits von Weitem sichtbar sein, etwa von der Autobahnbrücke aus.

Oder sie steht als Großobjekt innerhalb des Ausstellungsgeländes und dient als Orientierungs- oder Treffpunkt.

Ferner nehmen Installationen auf dem Gartenschaugelände die Kugelform der Boje auf: Zum Beispiel werden eine begehbare „Rosenkugel" oder ein „Weidenball" aus den entsprechenden Naturmaterialien gestaltet.

Geplant ist außerdem eine breit angelegte Mitmachaktion zum Thema: Schüler, Vereine, Organisationen und Künstler bzw. die gesamte Bevölkerung sind eingeladen, Bojen individuell zu gestalten. Die fantasiereichen Unikate werden auf dem Gartenschaugelände und in der Innenstadt aufgestellt.